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Presseberichte
Presseinformation "Das Dicke deutsche Hausbuch" 2009Der Aufschwung Eine Erfolgsgeschichte: Die Wiehl GmbH & Co. KG, seit mehr als 60 Jahren in Familienhand, betreibt in Bingen eines der modernsten Fertigungszentren für Treppen in Deutschland. Kreativ, kundennah, service-betont präsentieren sie ihre Arbeit. Ihr Erfolgsgeheimnis erklärt sich nicht nur aus der Kunst des Treppenbaus, sondern liegt ebenso in deren gekonnter Verpackung zum Transport auf die Baustelle... Eine Erfolgsgeschichte in drei Generation, ohne Brüche - wo gibt es das heute noch? In Bingen am Fuße der Schwäbischen Alb. Dort lebt und arbeitet Familie Wiehl. 1946, Großvater Anton hatte gerade seinen Zimmerer-Meisterbrief erworben, neben dem Wohnhaus war noch Platz für die Werkstatt, so dass die Wiehl GmbH gegründet werden konnte. Sohn Manfred führte die Treppenbaufirma durch die "goldenen" achtziger und neunziger Jahre und baute den väterlichen Handwerksbetrieb zu einem mittelständischen Unternehmen aus. Gut 60 Jahre später leitet Jörg Wiehl, der Enkel des Gründers, den Familienbetrieb mit 35 Mitarbeitern. Dessen Spezialität: Modultreppen. Das sind solche, die im Wiehl-Fertigungszentrum komplett vormontiert und am Tag des Hausaufbaus mit dem Kran fix und fertig genau an den richtigen Platz gehoben werden. Eine extrem strapazierfähige Verpackung schützt das Prachtstück vor möglichen Transport- und Baubeschädigungen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Firma und Bauherr sparen Zeit und Geld. Vom Abladen bis zur Begehbarkeit der Treppe vergehen keine 20 Minuten. Zwischen- oder Kellerabgangswände sofort aufgestellt werden können. Eine provisorische Bautreppe und aufwändige Nacharbeiten am Estrich kann man sich sparen. Das Familiengeheimnis Der Bundesverband der Bedenkenträger wendet nun ein, dass dieses Haus ja noch ausgebaut werden muss und die schöne neue Treppe, die eigentlich als Kleinod geplant war und aus sorgsam ausgewählten aber auch entsprechend empfindlichen Hölzern gebaut wurde, würde ja noch allerlei Strapazen und Gefährdungen ausgesetzt. Das schreit regelrecht nach Ärger und Reklamationen. Die können richtig teuer werden. Aber nur bei anderen, sagt Jörg Wiehl. Er hat ja sein "Familiengeheimnis". Und das meint er ernst: Details sind nicht zu erfahren. Soviel jedenfalls steht fest: Der Erfolg der Modultreppen beruht auf solider Zimmerererfahrung, aber zu einem Großteil auch in deren bausicherer speziellen Verpackung nach Wiehlscher Art. Nachahmungsversuche soll es schon etliche gegeben haben - sie scheiterten jedoch an den Kosten für entstandene Reklamationen durch die Bauherren. Die Treppe in einem Wohnhaus ist ein ganz besonderes Bauteil. Ein Solitär; in der Regel steht sie nur einmal zur Verfügung. So sollte man sie auch behandeln: Man sieht sich schließlich jeden Tag ein paar Mal. Gut aussehen soll sie, was hermachen; eine, wie sie nicht jeder hat. Modern, egal ob nun Massivnaturholz oder Edelstahl und Glas. Und sie muss was aushalten. Die Enkel sollen noch darauf rumhüpfen. Mit einem Wort: Eine gute Treppe ist was fürs Leben. Den Wiehl-Mannen mit mehr als 60 Jahren Erfahrungen und einer Produktion von vierzig Treppen pro Woche muss man das nicht erst sagen. Die können das. |
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